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HG News1
· 06.10.2026

Spielbericht aus Plauen

… usslicht HC Aschersleben. Chancenlos waren die Füchse gegen den übermächtigen Gegner aus Sachsen-Anhalt, der 60 Spielminuten nach Belieben dominierte. Die deutliche Höhe der Niederlage lag aber nur an der kläglichen Chancenverwertung. &quotIch bin sehr enttäus …

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Einheit kassiert vierte Niederlage in Folge Lupe Die vierte Niederlage in Folge gab es am Samstag für die Handballer des HC Einheit Plauen. Nach dem 29:39 (10:21) vor 314 Besuchern in der Einheit-Arena gegen den Tabellendritten HG Köthen steht die Mannschaft von Trainer Mario Schuldes auf dem 13. Tabellenplatz der Regionalliga Mitteldeutschland mit nur einem Punkt mehr als das Schlusslicht HC Aschersleben. Chancenlos waren die Füchse gegen den übermächtigen Gegner aus Sachsen-Anhalt, der 60 Spielminuten nach Belieben dominierte. Die deutliche Höhe der Niederlage lag aber nur an der kläglichen Chancenverwertung. &quotIch bin sehr enttäuscht. Wir haben die letzten Tage viel geredet. Wir wussten, dass es schwer wird. Unser Team hat gekämpft. Die starke Leistung von Köthen muss man aber anerkennen. Köthen hat Strukturen und sehr gut gespielt. Mit zehn Treffern Unterschied darf man aber nicht verlieren. Leider haben wir viel zu viele freie Würfe nicht verwandelt&quot, verweist Schuldes auf das größte Problem an diesem Tag. Über 15 freie Würfe, davon drei Pfostentreffer, drei nicht verwandelte Strafwürfe und mehrere schwache Abschlüsse aus der Distanz dokumentieren die HCE-Abschlussschwächen, an denen mehr oder weniger alle Spieler beteiligt waren. &quotWegen unserer vielen freien Wurfpositionen war unser Offensivspiel ja gar nicht so schlecht. Doch es mangelte auch am schnellen Rückzug, die Stabilität im Abwehrbereich fehlte und es folgten zu viele leichte Gegentore&quot, so Schuldes. Co-Trainer Josef &quotPepe“&quotPour zur Niederlage: &quotKöthen war das klar bessere Team. Mit Jaidi, Hensen und Krug haben die schon Top-Spieler. Einer schwachen, unkonzentrierten Leistung unserer Mannschaft mit wenigen Torhüterparaden in der ersten Halbzeit folgte eine deutlich bessere nach der Pause. Da agierten wir mit viel mehr Tempo und sorgten dafür, dass die Elf-Tore-Differenz zur Halbzeit nicht größer wurde. Unsere Chancenverwertung im gesamten Spiel war aber sehr schlecht. Wir haben 16 bis 17 freie Würfe nicht genutzt. Doch ich muss auch die starken Leistungen der Köthener Torhüter Serfas und Schütte erwähnen, die fast alles gehalten haben. Hut ab vor den beiden.&quotMit Richard Vogel und Petr Jahn fehlten bei den Rot-Weißen wichtige Spieler. Die Plauener begannen fehlerhaft und ermöglichten dem Gast eine problemlose 2:0-Führung. Trotz früher HCE-Auszeit dominierten danach weiter die Gäste und führten Mitte der ersten Halbzeit 10:5. Mit seinem ersten Treffer im Trikot des HC Einheit verkürzte der ehemalige tschechische Nationalspieler Leos Petrovsky auf 6:10. Danach folgte ein 5:0-Lauf für die Gäste (Brodowski, Milkow, Jaidi, Just und Grohmann) zum 15:6 (21.). In dieser Spielphase scheiterte Linhart mit Siebenmeter und zwei schwachen Würfen, Janacek traf den Pfosten, Bednarik und Ludwig versagten mit freien Würfen. Beim 10:21 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem 12:23 erhöhte Köthen nach einem 4:0-Lauf auf 12:27 (36.), der höchsten Gästeführung im Spiel. Jaidi (9 Treffer), Grohmann (6), Just (5) sowie Krug, Hensen und Milkow (je 4) netzten nach Belieben ein. Einheit kämpfte, agierte besser und verkürzte auch dank etlicher Paraden von Keeper Brychlec den hohen Rückstand. 26:34 (55.) war mit minus acht die geringste Tordifferenz in der zweiten Spielhälfte. Danach folgte erneut ein 4:0-Lauf der Gäste zum 26:38, ehe die wenigen mitgereisten HG-Fans ihr Team nach dem 29:39-Endstand bejubelten. (tau)
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Vorberichte1
Vorbericht · 05.03.2022

HG 85 muss zum Aufsteiger

… ubares Leistungsbild des Gegners &quotkonstruieren&quot. Zudem legen die vorhandenen Spielberichte in den Medien Stärken und Schwächen offen. Die Abwehr des Tabellenvierzehnten scheint das Kernproblem der Spielzeugstädter zu sein. Von all den Mannschaften, die …

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Es geht in der Mitteldeutschen Oberliga weiter! HG 85 Köthen läuft beim Sonneberger HV auf! Der 11. Spieltag in der Mitteldeutschen Oberliga sieht für die Bachstädter einen Auswärtseinsatz vor: Am Samstag werden sie vom Aufsteiger Sonneberger HV erwartet. Das Spiel wird in der Sporthalle &quotBerufsbildendes Zentrum&quotum 19:00 Uhr angepfiffen. Der Tabellenführer reist, ob seiner Tabellenkonstellation im Stimmungshoch, zum 4. Auswärtsspiel nach Thüringen zum Sonneberger SV, wo er Neuland betritt. Denn es ist das erste Punktspiel gegen diesen Verein in der Mitteldeutschen Oberliga. In allen bisherigen Heimspielen sahen die Zuschauer des SV nur Niederlagen. Bad Blankenburg, Jena, Aschersleben und zuletzt Delitzsch waren die strahlenden Sieger. So zogen schon frühzeitig am Sonneberger Himmel dunklere Wolken auf. Die vier Pluspunkte erkämpften sich die Spielzeugstädter bei der Reserve des EHV Aue und zuletzt beim HC Einheit Plauen. Sie zieren aktuell mit 4:16 Punkten den vorletzten Tabellenplatz und müssen sich mit akuten Abstiegsängsten befassen. Die geografische Lage Sonnebergs, am Fuße einer gebirgigen Landschaft, hat derzeit für die Handballer des Oberligisten durchaus Symbolgehalt. Denn auch in der Tabelle befinden sich die Gelbhemden in der Talsohle. Um die zu verlassen und zumindest ein Stück weit den Berg hinaufzukommen, müssen erst einmal Heim-Punkte auf die Habenseite gebracht werden. Dieses Unterfangen ist bisher nicht von Erfolg gewesen. Der Saisonstart des Gastgebers blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der HV braucht also dringend Pluspunkte, um den Tabellenkeller zu verlassen. Von daher wird er alles daransetzen, dieses Ziel zu erreichen, um die Enttäuschung seiner Zuschauer nicht noch mehr zu vertiefen. Man muss also davon ausgehen, dass der Gastgeber von Beginn an nicht die weiße Flagge hissen will. Während der Erfolgsdruck bei den Hausherren deutlich spürbar ist, kann der Tabellenführer befreit aufspielen, weil seine bisherigen Leistungen eine erfreuliche Entwicklung genommen haben. Die Bachstädter fahren als klarer Favorit in die Spielzeugstadt. Aber was heißt das schon in einer Liga, in der allenthalben auch die Stärkeren gegen die vermeintlich Schwächeren Überraschungen erleben. Der Tabellenprimus darf sich auf keinen Fall bei diesem Spiel von der Tabellenkonstellation leiten lassen. Das geht meist schief. Man muss davon ausgehen, dass Trainer Martin Lux sein Team auch auf diesen unbekannten Gegner so eingestellt hat wie gegen jene Kontrahenten, die schon bekannter sind. Es geht um einen Sieg, egal gegen welche Mannschaft. Zwar stehen keine unmittelbaren Erfahrungen für dieses Match zur Verfügung, aber aus den vorliegenden Statistiken und Videosequenzen lässt sich schon ein überschaubares Leistungsbild des Gegners &quotkonstruieren&quot. Zudem legen die vorhandenen Spielberichte in den Medien Stärken und Schwächen offen. Die Abwehr des Tabellenvierzehnten scheint das Kernproblem der Spielzeugstädter zu sein. Von all den Mannschaften, die bisher 9 Spiele absolviert haben, hat der HV die meisten Gegentreffer kassiert, nämlich 264. Dem hohen Tempo und der Kampfesstärke der Gegner waren sie zumeist nicht gewachsen bzw. überfordert. Im Heimspiel gegen Delitzsch agierten die Thüringer zeitweilig kopflos. 7 Zeitstrafen und eine Rote Karte belegen die Schwäche. Doch der deutliche Sieg im Vogtland (22:30) dürfte bei den Spielzeugstädtern neue Emotionen geweckt haben. An die Willensstärke seiner Spieler braucht Trainer Martin Lux nicht zu appellieren, die ist zweifelsohne bei allen vorhanden, wenn es darum geht, den Spitzenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga zu verteidigen. Zudem torpedierten keine gravierenden Blessuren die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel. Damit kann in den Reihen der Bachstädter auch auf Improvisationen verzichtet werden. Es wird also notwendig sein, den Abwehrverbund des Gastgebers mit schnellen Pässen zum Mitspieler in Bewegung zu bringen und somit zielgerichtet zu „entflechten“. Wenn das gelingt, kann das Spiel einen für die Köthener positiven Ausgang nehmen. Seine derzeit respektable Form hat Top-Shooter Lukas Krug im letzten Spiel gegen Aschersleben bestätigt. Er im linken und Frank Grohmann im rechten Rückraum, Steven Just auf dem rechten Flügel und Martin Danowski am Kreis sind zusammen für 185 Tore (73 Prozent) der Sachsen-Anhaltiner verantwortlich. Ein Trumpf des Lux-Teams ist seine Gefährlichkeit von allen Positionen. Die Torerfolge verteilen sich auf breite Schultern, was eine Herausforderung für jede Defensive ist. Ein weiterer Grund für die Form des Tabellenführers ist sicher auch, dass er ohne größere Verletzungen seiner Leistungsträger im Spielbetrieb agiert. Was mittlerweile Trainer Martin Lux seine Handballphilosophie auszeichnet sind Detailversessenheit, viel Videostudium und ein gut dosiertes Trainingspensum. Seine Spielideen nehmen allmählich Konturen an und werden von den Spielern auch umgesetzt. Im Testspiel gegen Wittenberg war aber auch zu sehen, dass durch die lange Wettkampfpause einige Handlungsabläufe nicht mehr in der beabsichtigten Präzision zu sehen waren. Dieses Manko wird sicher vorerst alle Mannschaften begleiten. Zu den Trumpfkarten des Gastgebers gehört die Erfahrung von ausländischen Spielern, die in höherklassigen Vereinen gespielt haben. Dass Rückraum-Shooter Anatoli Bulov (45/12) in der Torschützenliste der Liga mit oben steht (14. Platz), bleibt ohne zählbare Punkte nur eine statistische Randnotiz. Die Gastgeber können aber nach einer längeren Verletzungspause auf den 19-jährigen Dino Mustafic, der mit viel Spielwitz ausgestattet ist, zurückgreifen. Er gehörte gegen den SV GW Wittenberg und den HC Plauen zu den erfolgreichsten Werfern. Der HV ist ein Gegner, der den Bachstädtern trotz des Tabellenplatzes viel abverlangen wird. Die HG 85 Köthen erwartet ein heißer Tanz, denn in den Reihen des Gastgebers ist viel Druck auf dem Kessel. Wenn es aber gelingt, den Schwung aus dem letzten 2-Punkte-Gewinn gegen den HC Aschersleben, wo Steven Just den nervenzehrenden Krimi mit einem Kontertreffer auflöste, ansatzlos in dieses Punktspiel mitzunehmen, wäre eine wichtige Basis für den gewünschten Erfolg gelegt. Mit einem Auswärtserfolg in Sonneberg soll weiterhin ein respektables Punktekonto etabliert werden.

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