Spielbericht vom 24.02.2024
HG 85 Köthen erfüllt Pflichtaufgabe in zwei qualitativ unterschiedlichen Spielhälften

Ergebnis


35 : 28
HG 85 Köthen : SV Hermsdorf

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Tim Gmirek 7, Frank Grohmann 9/6, Sebastian Kuhl 1, Justin Milkow 3, Jakob Hensen, Tarek Jaidi 4, Yasin Jaidi, Steven Just 9, Linus Rosenkranz 1, Matej Konsel, Oliver Wendlandt 1, Rene Uelsmann

SV Hermsdorf: Robert Zehmisch, Hannes Rudolph 7/4, Marvin Schreck, Felix Reis 11, Philipp Stark, Oleksandr Petrov 8, Tobias Grau, Lion Reuther 1, Tom Friedrich, Fritz Reis, Fabrizio Marsico, Lucas Zemann 1, Thomas Haugk

Torschützen



Am Samstagabend absolvierte die HG 85 Köthen gegen den SV Hermsdorf ihr 20. Punktspiel der laufenden Saison 23/24. Das Aufeinandertreffen war eine klare Angelegenheit, die mit einem 35:28 (21:7) - Sieg endete. Schon nach 15 Minuten (11:1) zeigte sich, dass Trainer Martin Lux einen gut durchdachten Spielplan hatte, der die Stärken des eigenen Teams und die Schwächen des Gegners berücksichtigte. Es war die 8. Niederlage der Thüringer in Folge, die den Weg in die Thüringenliga befördert hat.

Von Beginn an ließ der Gastgeber keinen Zweifel daran, wer die Kontrolle über das Spiel haben würde. Die aggressive Verteidigung gewann frühzeitig das Spielgerät und initiierte schnelle Angriffe. Mit einer eindrucksvollen Leistung baute die HG 85 Köthen ihre Führung kontinuierlich aus, während die Hermsdorfer zunehmend an ihren eigenen Fähigkeiten zweifelten und Schwierigkeiten hatten, dem Gegner Paroli zu bieten. Abwechslungsreiche Angriffsmuster und Spielzüge des Gastgebers machten es den Hermsdorfern schwer, sich auf die Köthener Offensive einzustellen. Dazu kam, dass starke Paraden von Leonard Serfas die Moral der Hermsdorfer beeinträchtigte. Ungenaue oder überhastete Würfe waren die Folge. Das Fehlen von Lukas Krug wurde durch eine ordentliche Leistung von Tim Gmirek kompensiert, der sich nahtlos ins Team einfügte. Einen wichtigen Beitrag zum Sieg leisteten Frank Grohmann und Steven Just mit ihren je 9 Treffern.

Torhüter Leonard Serfas zeigte sich vor allem im ersten Durchgang in guter Verfassung, sicherte wichtige Bälle und setzte mit seinen präzisen Abwürfen die Offensivspieler schnell in Bewegung, was zu zahlreichen und erfolgreichen Angriffen führte. Trotz einer frühen Auszeit von Trainer Mario Kühne beim Stand von 5:0 (6.) gelang es dem SV Hermsdorf nicht, das Spielgeschehen zu ändern, während die HG 85 Köthen unbeeindruckt ihre Spielweise beibehielt und weitere Treffer erzielte. Nach 15 Minuten stand es 11:1, erneuter Anlass für eine Besprechung in den Reihen der Gäste. Doch auch diese veränderte an der deutlichen Unterlegenheit der Hermsdorfer nichts, weil die HG 85 Köthen-Abwehr mit klugem Stellungsspiel den SV-Angreifern die Wege versperrte. Beim Stand von 21:7 wurden die Seiten gewechselt. Die 40-Tore-Marke war bei dieser Dominanz der Köthener durchaus in Sicht.

In der zweiten Halbzeit mussten die Zuschauer einen deutlichen Leistungsabfall des Gastgebers registrieren. Rene Uelsmann, der sein 500. Punktspiel absolvierte, nannte nach Spielende zwei Gründe: "Wir hatten in dieser Spielhälfte ein paar Fehlwürfe zu viel, zudem hat sich Hermsdorf trotz des deutlichen Rückstandes zu keinem Zeitpunkt aufgegeben." Während die Hausherren zwischen der 31. und 38. Minute nur zwei Tore durch Frank Grohmann zustande brachten, netzten die Gäste gleich sechsmal ein und verkürzten damit den Spielstand auf 23:13. Trainer Mario Kühne ordnete ab der 46. Minute eine doppelte Manndeckung an, die den Bachstädtern Probleme bereitet. In der 51. Minute stand es 27:20. Dieses Ergebnis animierte den Gastgeber, wieder auf das Gaspedal zu treten. Steven Just setzte einen Doppelpack zum 34:27 in die Maschen des SV-Tores und Frank Grohmann überwand Torhüter Thomas Haugk mit einem Strafwurf zum letzten Treffer der Bachstädter.

von drh.
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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019