Spielbericht vom 04.05.2024
HG 85 Köthen hat beim HC Einheit Plauen erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage genommen

Ergebnis


36 : 40
HC Einheit Plauen : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 7, Tim Gmirek, Frank Grohmann 5, Justin Milkow 11, Jakob Hensen, Tarek Jaidi 4, Yasin Jaidi 7, Steven Just 6, Linus Rosenkranz, Matej Konsel, Oliver Wendlandt

HC Einheit Plauen: Josef Pour, Tim Hujer; Florian Wokan 6, Adam Janàsek 1, Maximilian Krüger 4, Felix Gehring, Jan Kacin, Petr Jahn 5, David Zbiral 6, Lukas Horky 2, Jakub Sira 4, Jan Faith, Kevin Model 3, Petr Linhart 5

Torschützen



Zweiter Auswärtssieg in Folge sichert Platz 7

Die HG 85 hat am Samstagabend beim torreichen 36:40 (15:19) - Sieg in Plauen mit einer großartigen Moral und konstruktiven spielerischen Mitteln den Gastgeber HC Einheit Plauen über weite Strecken der kämpferisch geführten Partie auf Distanz gehalten. Anders als im Spiel gegen Freiberg hatte sie über die kompletten 60 Minuten die Führung auf ihrer Seite. Auf dem Weg zu diesen im Vorfeld angekündigten zwei Zählern war Linksaußen Justin Milkow mit 11 Toren (Saisonrekord) der erfolgreichste Werfer des Spiels. Trainer Martin Lux musste auf Sebastian Donath (berufliche Verpflichtung), Sebastian Kuhl (Verletzung am Sprunggelenk) sowie Jakob Hensen (Daumenverletzung an der Wurfhand) verzichten. Zudem hat sich Matej Konsel im Spiel eine schwere Verletzung am Knie zugezogen, die noch medizinisch abzuklären ist.

An dem Köthener Auswärtssieg gab es nichts zu deuteln. Diszipliniert über die gesamte Spielzeit, nahezu jede Schwäche der Spitzenstädter kaltschnäuzig nutzend, dazu mit zwei starken Torhütern Christian Kanzler und Leonard Serfas, der u. a. einen Siebenmeter von Petr Linhart hielt, und schließlich mit Linksaußen Justin Milkow als Trumpfkarte: Das vor allem machte den Unterschied aus. Der größte Abstand wurde mit 8 Treffern beim Stand von 5:13 (16.) und 6:14 (18.) registriert. Dank einer stabilen Offensivkraft auf allen Positionen besaßen die Bachstädter ein stabiles Rückgrat. Freudestrahlend benannte Justin Milkow nach Spielende die wichtigsten Tugenden seines Teams, die zu diesem beachtenswerten Erfolg beim heimstarken Aufsteiger führten: "Wir sind mit einer ganz anderen Moral und Leidenschaft als in Freiberg in diesem Spiel aufgetreten und damit erfolgreich in die Partie gekommen. Zudem war wichtig, dass wir uns einen soliden Vorsprung erarbeitet haben, von dem wir im gesamten Spiel gezehrt haben. Wir hatten diesmal eine Angriffseffizienz von 65 Prozent, die uns zum Sieg verholfen hat."

Trainer Martin Lux sah einen guten Start seiner Mannschaft. Der zielstrebige Aufbau eines Führungspolster in den ersten 30 Minuten war die Grundlage für den späteren Sieg, auch deshalb, weil den Spitzenstädtern an diesem Abend die spielerischen Mittel fehlten, um Dominanz in der eigenen Spielstätte zu demonstrieren. Yasin Jaidi eröffnete mit dem 1:0 nach 44 Sekunden den Siegeszug seiner Mannschaft. Weitere sechs Treffer fügte er dem Erfolgsweg bei. Schon mit dem 4. Treffer von Lukas Krug zum 3:8 (9.) schien die HG 85 auf dem Weg zum Schützenfest. In der 18. Minute belegte das 6:14 dieses Ziel. Jedoch reduzierte der Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff die Distanz auf 4 Tore.

Vor dem Seitenwechsel brachte sich Justin Milkow mit zwei Toren ins Rampenlicht und fügte gleich mit dem Wiederanpfiff einen dritten Treffer seinem Konto bei. Frank Grohmann und Yasin Jaidi sorgten mit ihren Toren nach vier gespielten Minuten in Halbzeit zwei für ein 6-Tore-Polster. Doch nach dem Treffer zum 16:22 schalteten die Gäste in den Leerlauf. Der HC konnte mit drei leicht herausgespielten Toren das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Der 19:22-Zwischenstand veranlasste Trainer Martin Lux zur Auszeit. Danach kam die Tormaschine wieder in Fahrt. In der 44. Minute stand es 22:27. Das 24:30 (48.) veranlasste Jan Richter, seine Jungs neu zu justieren. Des Trainers Hoffnung auf noch etwas mehr Vehemenz in den Attacken erfüllte sich nicht. Seine Mannschaft fand kein Mittel, das Davonrennen der Gäste zu stoppen. Die Spielkulturreduzierung der Hausherren bekam mit zunehmender Spielzeit nur noch wenig Beifall von den Rängen. Den holten sich die Gäste von ihren mitgereisten Fans für ein aufopferndes Match, das einen strahlenden Sieger hatte.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019