Spielbericht vom 02.03.2024
HG 85 Köthen entführt vom Tabellenzweiten NHV C Delitzsch mit dem 24:24 (11:11) den ersten Punkt aus dessen Spielstätte.

Ergebnis


24 : 24
NHV C Delitzsch : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Tim Gmirek 1, Sebastian Kuhl 3, Justin Milkow 5, Jakob Hensen 2, Tarek Jaidi 1, Yasin Jaidi, Steven Just 3, Linus Rosenkranz, Matej Konsel, Oliver Wendlandt, Frank Grohmann 9/5

NHV C Delitzsch: Denny Alpers, Max Neuhäuser; Martin Bielicki, Georg Eulitz 4/1Thomas Oehlrich, Niklas Prautzsch , Niclas Reinhardt 6, Benedikt Schmidt 7/5, Vincent Viehweger 2, Niklas Zierau 4, Martin Müller, Tobias Karl, Niklas Seifert 1, Max Beyer

Torschützen



Sebastian Kuhl erzielt Sekunden vor dem Schlusspfiff den Ausgleichtreffer

Unter der Leitung der Schiedsrichter Eligiusz Baier und Max Töpfer hat die HG 85 Köthen am Samstagabend in Delitzsch einen unerwarteten Punktgewinn erkämpft. Damit entriss die Lux-Sieben in den letzten drei Spielen zwei Mannschaften, die im Vorderfeld der Tabelle stehen (USV Halle (4.) und dem NHV C Delitzsch (2.) drei Punkte. In Delitzsch hatte bisher keine Mannschaft der Mitteldeutschen Oberliga die Gelegenheit, überhaupt Punkte zu sammeln, zu dominant spielten die Sachsen auf. Diesmal traf eine kompakte Abwehr der Gäste auf eine schnelle, bewegliche Offensive des Gastgebers.

Die Bachstädter sahen sich ohne Lukas Krug und Sebastian Donath in diesem Match nicht einem übermächtigen Gegner gegenüber. Sie lagen zwar zwischenzeitlich im ersten Durchgang einmal mit 4 Toren zurück, kämpften sich aber immer wieder heran und glichen die Partie bis zum Halbzeitpfiff aus. Im zweiten Abschnitt des Spiels hatten die Bachstädter diesmal in den letzten zehn Minuten nicht nur die adäquaten Kraftreserven des Gegners, sondern auch die taktisch-spielerischen Mittel, um am Ende die Punkteteilung ihren Fans zu präsentieren.

Lukas Krug ging nach Spielende ins Detail: "Es war ein abwehrgeprägtes Spiel, was die Spielstände auch belegen. Unsere Abwehr hat diesmal sehr gut funktioniert und den Werfern von Delitzsch Probleme bereitet. Die waren schnell auf den Beinen und haben flotte Spielzüge präsentiert, die für unsere 6:0-Abwehr eine Herausforderung waren. Sie hat ihre Aufgabe hervorragend gelöst. Dazu kam, dass Christian Kanzler, der fast die komplette Spielzeit im Tor stand, eine sehr gute Leistung dazugefügt hat. Es war eine fokussierte Leistung, die auch beim Zuschauen Spaß gemacht hat. Es war am Ende ein absolut verdienter Punkt, den wir uns erarbeitet und hoch verdient haben. Es freut mich besonders, dass Sebastian Kuhl, der im Heimspiel gegen Hermsdorf unglücklich agiert hat, den Ausgleichtreffer in der letzten von uns gespielten Kombination aus einem nicht einfachen Winkel erzielt hat."

Nach einer kurzen Abtastphase erzielte Steven Just das erste Tor des Spiels. In der 9. Minute führte Delitzsch 5:3. Die Vergrößerung des Abstandes verhinderte Christian Kanzler mit einem gehaltenen Strafwurf von Georg Eulitz. Justin Milkow erzielte mit einem Doppelpack den Ausgleich (5:5 / 12.). Der vom 7m-Strich sichere Frank Grohmann rückte seine Mannschaft mit einem verwandelten Strafwurf wieder an den Gastgeber (8:7 / 19.) heran. Danach ermöglichte eine vierminütige Torflaute der Bachstädter dem NHV, durch 3 Treffer auf den größten Abstand des Spiels von vier Toren (11:7) davonzuziehen. Und weil sich der Gastgeber danach ebenso nicht mit Treffern belohnen konnte, die Gäste dafür mit vier, war der Gleichstand bis zum Halbzeitpfiff geschaffen. Der Ausgang des Fights war wieder völlig offen.

Die Gäste starteten in den zweiten Durchgang in Unterzahl, die dazu führte, dass Delitzsch durch Niklas Zierau wieder vorn lag. Den 20:17-Zwischenstand (43.) verkürzte Frank Grohmann innerhalb von fünf Minuten mit einem Strafwurf und einem feinzirkulierten Wurf zum 20:19. Steven Just gelang in der 52. Minute der 20:20-Ausgleich. Trainer Jan Jungandreas reagierte prompt und zückte die Grüne Karte. Die einminütige Ansprache zeigte keine gravierende Wirkung, weil Niklas Zierau sein Team wegen einer Zeitstrafe benachteiligte. In der 53. Minute glich Sebastian Kuhl mit seinem ersten von drei erzielten Treffern zum 21:21 aus und hatte mit zwei weiteren Toren zum 23:23 (58.) und 24:24 (60.) die Antwort auf die zwischenzeitliche Ein-Tore-Führung der Hausherren. Am Ende stand ein verdientes Remis, dass den Gastgeber nicht zum Jubeln veranlasste.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019