Spielbericht vom 20.11.2022
Martin Danowski führt mit Saisonrekord von 15/3 Toren seine Mannschaft zum Sieg!

Ergebnis


30 : 34
HSG Freiberg : HG 85 Köthen

Aufstellung


HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonard Serfas; Lukas Krug 3, Frank Grohmann 4, Martin Danowski 15/3, Tom Groll 1, Sebastian Donath 2, Morten Haugaard Olesen, Jakob Hensen 5, Tarek Jaidi, Tom Lüders, Justin Milkow 1, Steven Just 2

HSG Freiberg: Filip Veverka, Tino Hensel, Pascál- M. Naumann; Marc Schreiber, Benjamin Wolf 1, Yannik Tischendorf, Martin Schettler 4, Michal Naimann, Felix Kempe 4, David Machacek 4, Dominik Gelnar 3/2, David Wolowski, Ondrej Simunek 3, Jens Tieken 3, Nico Werner 8, Siebenmeter: Zeitstrafen:

Torschützen



Die Handballer der HG 85 Köthen haben am Sonntag in der "Ernst-Grube-Halle" in Freiberg mit dem 30:34 (21:17) beide Punkte entführt und damit ihren dritten Tabellenplatz verteidigt. In einer kampfbetonten Auseinandersetzung hatte der Gast in Halbzeit zwei, wo er sich gewaltig zu steigern wusste, das bessere taktische Konzept und mit Martin Danowski einen Kreisläufer, der mit 15/3 Toren zur Hochform auflief. Am Ende war es ein Spiel mit zwei Gesichtern: Dominierte in Halbzeit eins der Gastgeber, der zeitweise sogar mit 7 Toren führte (19:12/25.), so war es im zweiten Durchgang der Tabellendritte, der nicht nur erfolgreich Revanche für die Heimniederlage in der letzten Spielzeit nahm, sondern mit seiner sich steigernden Abwehrleistung dem Gastgeber nur 9 Tore genehmigte.

Lukas Krug fällte nach Spielende überglücklich, sein Urteil zum Auftritt seiner Mannschaft: "Wir waren, was den Angriff angeht, in beiden Spielhälften mit je17 Toren konstant. Aber in der Abwehr haben wir es dem Gegner einfach zu leicht gemacht, Tore zu erzielen. Im zweiten Durchgang sah das alles ganz anders aus. Da hat uns Christian Kanzler mit guten Paraden im Bemühen um die Resultatsänderung gewaltig geholfen. Er und Martin Danowski, der diesmal perfekt bedient wurde, avancierten zum Matchwinner des Spiels. Nur 9 Gegentore in 30 Minuten das ist schon sensationell."

Die Freiberger fanden in den zweiten 30 Minuten keine Mittel mehr, um das Zusammenspiel der Bachstädter im Angriff und der Abwehr erfolgreich zu unterbinden. In diesem Zeitfenster bestach der vorjährige Vize-Meister durch eine aggressive Abwehr und vor allem einen fantastischen Torwart Christian Kanzler. Es war die dritte Niederlage der Sachsen in Folge, die sicher nicht gerade für Volksfeststimmung sorgte, zu stark war der Leistungsabfall mit zunehmender Spieldauer gegen den Konkurrenten aus der Bachstadt.

Beim 10:5 (10.) hatten die Hausherren erstmalig mit fünf Toren die Oberhand und 15 Minuten später waren es sogar sieben Treffer (19:12). Um es vorwegzunehmen: Es sollte die letzte Situation sein, in der die Bachstädter den Freibergern durch zu viele Defizite in der Defensive so unterlegen waren. Denn ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando. Schon bis zu diesem Zeitpunkt entpuppte sich Martin Danowski als torhungriger Angreifer. Sein Doppelpack in den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte reduzierte den Abstand auf 4 Tore.

Nach dem Wiederanpfiff kam der Tabellendritte wie ausgewechselt in die Partie, zeigte ein völlig anderes Gesicht als zuvor. Jetzt verstand er es, dem Gegner Antworten zu geben, die das Spiel auf den Kopf stellten. Fortan wurde Köthens Defensive immer effizienter, machte dem Gegner das Durchkommen zusehends schwerer. Und vorne flutschte es ebenfalls. Er startete einen 8:0-Lauf, der so nicht zu erwarten war: Wiederum war es Martin Danowski, der mit zwei Toren auf 21:19 (33.) verkürzte. Und die Resultatverbesserung nahm durch Treffer von Justin Milkow, erneut Martin Danowski, Jakob Hensen, noch einmal Martin Danowski und Frank Grohmann sowie Steven Just ihre erfolgreiche Fortsetzung. Das 22:25 dokumentierte diesen Kraftakt in einem Zeitraum von neun Minuten, wo den Gästen nur das Zuschauen übrigblieb, denn sie waren erst in der 40. Minute durch Felix Kempe wieder beim Einnetzen dran. Jakob Hensen erzielte in der 44. Minute das 24:26, bevor er drei Minuten später wegen eines Fouls per Roter Karte (ohne Bericht) ausgeschlossen wurde. Auch von dieser Personalreduzierung ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und dominierten weiterhin das Spiel, das am Ende den 15. Doppelpunktgewinn aus 19 Spielen gegen die Sachsen einbrachte. Die Schlusssequenz der Begegnung gestalteten Martin Danowski und Frank Grohmann mit je einem Treffer zum 4-Tore-Abstand, der nach der Leistung der Mannschaft in Halbzeit eins so nicht zu erwarten war.

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Version 6.0 | Stand: 21.07.2019