Ergebnis
30 : 29
SG Spergau II : HG 85 Köthen II
Aufstellung
Yannick Horn, Maxi Schneider; Hasan Cullu 5, Jonah Paul Zander, Julian Schilling 4, Maurice Birkner, Ludwig Schütte 7/1, Joey Schimmelpfennig 5, Tim Leschinsky, Leon Grosse, Fabian Götze 6/1, Lukas Faldix, Martin Winkler 1, Lucas Westphal, Niklas Keller 1, Niklas Ponndorf
Die HG 85 Köthen II musste sich in der Männer-Verbandsliga Süd der SG Spergau II nach einer bitteren zweiten Halbzeit knapp mit 29:30 (18:14) geschlagen geben.
Dabei begann die Partie aus Köthener Sicht nahezu optimal. Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft konzentriert, zielstrebig und effizient im Abschluss. Durch konsequentes Angriffsspiel und eine stabile Defensive konnte sich die HG 85 früh absetzen und erspielte sich zwischenzeitlich eine 8-Tore-Führung. Allerdings gelang es nicht, diesen Vorsprung bis zur Halbzeit zu halten. Zu einfache Fehler sorgten dafür, dass Spergau wieder verkürzen konnte, sodass es mit einer 18:14-Führung in die Kabine ging.
Doch genau hier lag das Problem: Nach der starken ersten Halbzeit verlor Köthen zunehmend den Faden. Zu viele technische Fehler, überhastete Aktionen und eine teilweise schwache Wurfauswahl brachten die Gastgeber zurück ins Spiel. Zudem passte sich die HG 85 dem langsamen Spieltempo der SG Spergau II an, anstatt weiterhin das eigene Spiel konsequent durchzuziehen. Bereits in dieser Phase ließ sich erkennen, dass die Sicherheit aus der ersten Halbzeit schwand möglicherweise war man sich der Sache zwischenzeitlich zu sicher. Spergau nutzte diese Schwächephase konsequent aus und kämpfte sich Tor um Tor heran.
In der Schlussphase entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Köthen zwar noch einmal ausgleichen konnte, jedoch nicht mehr die nötige Durchschlagskraft hatte, um das Spiel erneut auf seine Seite zu ziehen. Am Ende bestrafte sich die Mannschaft selbst und musste eine vermeidbare 29:30-Niederlage hinnehmen. Über die gesamte Spielzeit hinweg waren es vor allem die zu hohe Anzahl an technischen Fehlern sowie die mangelnde Konsequenz im Abschluss, die einen möglichen Sieg verhinderten. Hinzu kam, dass nicht die gesamte Mannschaft über 60 Minuten hinweg die notwendige Intensität und Leidenschaft auf die Platte brachte. So geht die Niederlage letztlich in Ordnung auch wenn sie nach dem Spielverlauf besonders bitter ist.
Nun gilt es, die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen. Die HG 85 Köthen II wird sich in den kommenden Wochen zielgerichtet auf die letzten drei Spiele vorbereiten, denn das Ziel ist weiterhin klar: der Aufstieg.