HG 85 muss punkten, um die Gefahrenzone zu verlassen

von drh

Am Samstag gastiert der Tabellenvorletzte NHVC Delitzsch in der Heinz-Fricke-Halle. Diese Platzierung unserer Gäste hat man nach dem vorjährigen Abschneiden in der Meisterschaft (Platz 3) nicht für möglich gehalten. Vier Spiele – drei Niederlagen und ein Remis!

Einer der Gründe für diese unbefriedigende Platzierung dürfte der sichtbare Umbruch im Kader sein. Zehn Spieler des Vorjahres, darunter solche Leistungsträger wie Sascha Meiner, Danny Trodler, Clemens Schlegel, Franz Flemming, Jan Jungandreas, Oskar Emanuel und Patrick Baum sind nicht mehr dabei. Dafür hat man die erfahrenen Frank Grohmann, Nemanja Nesovanovic und Michal Paululik geholt. Neuzugang Jan Derk Janßen laboriert noch an einer Verletzung, die noch keinen Einsatz zuließ. Zugang Marian Voigt (TW) konnte auch noch nicht verhindern, dass seine Mannschaft mit die meisten Gegentore (103) hinnehmen musste. Es zeigt sich, dass die Integration neuer Spieler seine Zeit braucht. Die Mannschaft muss offensichtlich dem beispiellosen Aderlass Tribut zollen. So ging gleich die erste Partie beim HC Burgenland 16:24 verloren. Der HC Elbflorenz II dominierte in Delitzsch 29:25 und die SG Pirna-Heidenau zeigte zu Hause beim 30:22 den Maltsev-Schützlingen deutlich die gegenwärtigen Grenzen auf. Am zurückliegenden Samstag dann der erste Punkt der neuen Saison durch das 20:20 (9:11) in der Mehrzweckhalle Delitzsch. So bleibt nach den vier Auftritten mit 1:7 Punkten nur der vorletzte Tabellenrang - ein katastrophaler Fehlstart.

Die vier besten Torschützen des Vorjahres Sascha Meiner, Danny Trodler, Jan Jungandreas und Oskar Emanuel konnten bislang qualitativ durch die Neuzugänge nicht ersetzt werden. Lediglich der Ex-Köthener Frank Grohmann erweis sich als Volltreffer. Mit 33 erzielten Toren führt er die Torschützenliste der Mitteldeutschen Oberliga an. Nemanja Nesovanovic (KM) und Michal Paululik (RA) erzielten je 9 Tore.

Dr. Bodo Kreutzmann, der bis auf Widerruf das Training und auch die Betreuung zu den Punktspielen übernommen hat, wird nach der Beurlaubung von Svajunas Kairis die taktische Marschroute so ausgeklügelt haben, dass der gesamte Kader in die Pflicht genommen wird, um den Zuschauern einen Erfolg zu präsentieren. Gespannt sein darf man, wie Frank Grohmann, der allein 40 Prozent aller Tore des Gastes erzielt hat, in seinem Offensivdrang begrenzt wird.

In den Reihen der Gastgeber hatten in der vorjährigen Auseinandersetzung Stefan Luther, Chris Hoffmann und Steven Just sichtbare Ladehemmungen. Das soll sich diesmal ändern. Hingegen überzeugte Lukas Alter mit 7 Treffern.

Splitter: Chris Panhans bestreitet sein 80. Punktspiel für die Farben der HG 85 Köthen.

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