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HG 85 Köthen gegen SG LVB Leipzig (27 : 25)

SG LVB Leipzig kann auch das Rückspiel nicht gewinnen

von drh

Meisterschaft wieder offen

Das Spiel des bis dato auswärts unbesiegten Tabellenersten SG LVB Leipzig gegen den Tabellenzweiten HG 85 Köthen war am Samstagabend in der Heinz-Fricke-Halle eines Spitzenspiels würdig und wies über weitere Strecken Drittliganiveau aus. Der Gastgeber hat sich mit dem überzeugenden 27:25 /14:11) -Sieg die Chance auf den Aufstieg in die 3. Liga erhalten und den Nachweis erbracht, in dieser Saison zu Hause unbesiegbar zu sein. Die Gäste konnten in einer temporeichen Partie nur zweimal in der Startphase in Führung gehen. Danach dominierte der Gastgeber mit zeitweise wunderschönen Kombinationen. Vor allem aber brillierte Torhüter Christian Kanzler mit einer überzeugenden Leistung. Dies bestätigte auch Stefan Luther voller Freude nach dem Spiel: „Christian Kanzler machte diesmal den Unterschied. Er hat uns permanent mit seinen Paraden im Spiel gehalten und uns somit viele Chancen zum verdienten Doppelpunktgewinn vorbereitet. Wir haben das umgesetzt, was wir uns für dieses Spitzenspiel vorgenommen hatten.“

Wie wertvoll Lukas Krug für seine Mannschaft ist, wies er nach seiner Handverletzung eindrucksvoll nach. Er und Steven Just waren mit je 6 Treffern die erfolgreichsten Werfer im Siegerteam. Außer Tom Groll und Tom Lüders trugen sich alle anderen eingesetzten Spieler in die Torschützenliste ein.

Den Torreigen eröffnete David Schreibelmayer zum 1:0 für die Gäste. Clemens Uhlig und Marc Esche brachten nach den Treffern von Martin Lux und Stefan Luther zum 2:1 / 4.) ihr Team ein zweites Mal (2:3 /6.) in Vorderhand. Die letzte Führung der Gäste datiert aus der 23. Minute durch den Treffer von Georg Eulitz zum 10:11. Zu einer nochmaligen Führung reichte es beim Tabellenführer über den Rest der Spielzeit nicht mehr, weil die Bachstädter die Löcher in der eigenen Abwehr gestopft hatten. Martin Lux steuerte auf der Spielmacherposition die Angriffe. Nutznießer seiner Ideen waren Stefan Luther, Chris Hoffmann, Lukas Krug und Robert Kreller. In der 25. Minute erzielte Chris Hoffmann die erneute Führung (10:9), die Steven Just und Lukas Krug zum 14:11-Halbzeitvorsprung ausbauten. Schon zu diesem Zeitpunkt bot Keeper Christian Kanzler eine herausragende Leistung und stach damit an diesem Abend seine Gegenüber Jan Guretzy bzw. Andreas Nositschka klar aus.

Trainer Enrico Henoch entschied sich, mit Wiederbeginn Andreas Nositschka ins Tor zu stellen und David Heinig von der Königsposition agieren zu lassen. Diese taktische Variante brachte keine gravierenden Änderungen im Spielgeschehen des Tabellenführers, der zwar in Überzahl auf 14:13 verkürzte, aber nicht am Gastgeber vorbeikam. Der spielte seine Angriffe lange aus und schloss erst dann ab, als sich die beste Wurfposition eröffnete. Aber der größte Unterschied in Sachen Effektivität war in der Torwartleistung des Gastgebers zu sehen.

Das Spitzenspiel war auch noch in der 38, Minute (16:16) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das alle so erwartet hatten. In der Abwehr lieferte Christian Kanzler weiterhin eine bravouröse Leistung ab, die die Grundlage für die 5-Tore-Führung (22:17 / 47.) war. Hatten die Leipziger einmal das Loch in der gut stehenden HG 85-Abwehr gefunden, so scheiterten sie ein ums andere Mal am Köthener Keeper. Seine Vorderleute arbeiteten aggressiv. Als die Schiedsrichter Hauke / Lindig zuerst Lukas Krug und dann Robert Kreller auf die Strafbank schickten, verkürzten die Gäste den Rückstand auf zwei Tore (23:21 /51.). Danach legte Dr. Bodo Kreutzmann die Grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, um die Schlussphase des Spiels zu beraten. Und Trainer Henoch versuchte zeitgleich, die Bachstädter mit dem Einsatz eines 7 Feldspielers zu überraschen bzw. den Schaden in Grenzen zu halten. Wohl zu spät, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellte. Dieser taktische Zug brachte nichts Zählbares, weil Steven Just, Stefan Luther und Robert Kreller mit einem fulminanten Wurf das 26:23 zwei Minuten vor Schluss erzielten. Kurz vor der Schlusssirene markierte Steven Just das letzte Tor des Tages.

Es waren zwei ganz wichtige Punkte für die Bachstädter im weiteren Kampf um den Aufstieg.

Aufstellung:

HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Chris Panhans; Robert Kreller 3, Martin Lux 3, Tom Lüders, Jannes Hesse, Stefan Luther 5, Rene Uelsmann 1, Tom Groll, Chris Hoffmann 3, Lukas Krug 6, Lukas Alter, Steven Just 6/1

SG LVB Leipzig: Jan Guretzky, Andreas Nositschka; David Heinig 2, Timo Löser 3, Georg Eulitz 2, Clemens Uhlig 1, Steve Baumgärtel 3, Thomas Oehlrich, David Schreibelmayer 2, Willi Wenzel 1, Jonas Hellmann, Marc Esche 7/4, Vincent Neudeck 2, Oliver Seidler 2

Siebenmeter:

HG 85 Köthen 1/1 - SG LVB Leipzig 5/4

Zeitstrafen:

HG 85 Köthen 8 - SG LVB Leipzig 5

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