HBV Jena gegen HG 85 Koethen (24 : 28)

HG 85 bringt zwei Punkte aus der Zeissstadt mit nach Hause

von drh.

Das Spiel hat heute Spaß gemacht! Die HG 85 Köthen hat am Samstagabend dem Aufsteiger HBV Jena mit dem 28:24 (14:11) die vierte Niederlage in Folge verabreicht. Schon in Halbzeit eins tat sich der Gastgeber gegen den Tabellenfünften schwer. Mit einem erneut starken Torwart Christian Kanzler, einer stabilen 6:0-Verteidigung und einer soliden Chancenverwertung erspielten sich die Köthener bis zur Halbzeit einen 3-Tore-Vorsprung, den sie bis zum Schlusspfiff auf vier Tore ausbauten. Die Bachstädter landeten einen Sieg, bei dem die Hausherren nicht einmal die Führung im Spiel übernahmen. Dass ein solcher Auftritt der Mannschaft Spaß gemacht hat, bestätigte Lukas Krug, der mit 11 Toren Saisonrekord warf, freudig nach Spielende: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht und waren in der Abwehr gallig, wobei wir produktiv verschoben haben. Im Angriff haben wir unsere Spielzüge routiniert abgearbeitet. Dabei hätten wir zur Halbzeit sogar noch höher führen können. Es war ein souveräner Sieg, bei dem Jena nie geführt hat.“ Mit einer stabilen, offensiv ausgerichteten 6:0-Deckung, in der Lukas Krug und Martin Lux den Innenblock bildeten, begegneten die Gäste den HBV-Angreifern entschlossen und erspielten sich im Angriff gute Lösungen, die sie auch mit wenigen Fehlern zu Toren ummünzten. Wenngleich der Gastgeber ebenso mit seiner 5:1- bzw. 4:2-Abwehr offensiv ausgerichtet war, die Angriffswucht des Gastes konnten er letztlich nicht erfolgreich verhindern. Die Unparteiischen Patrick Fischer und Andreas Schüller hatten mit ihrer qualifizierten Leitung des Spiels wenig Mühe und sorgten für einen insgesamt fairen Verlauf der für den HBV doch bedeutungsvollen Partie. Die Gäste erspielten sich durch drei Treffer von Lukas Krug und einen von Stefan Luther schnell eine zuversichtliche 4:1-Führung (6.). Schon da war abzusehen, dass der Gastgeber nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Konnte Florian Folger Torhüter Christian Kanzler in der 7. Minute per Strafwurf noch überlisten., so verweigerte der Köthener Keeper dem gleichen Spieler erneut vom 7m-Strich in der 11. Minute dieses Erfolgserlebnis mit einer Glanzparade. Jakob Hensen stellte mit dem 7:10 (21.) und 9:12 (25.) die Weichen für einen erfolgreichen Verlauf, der noch mit einer größeren Differenz bis zum Halbzeitpfiff hätte ausfallen können. In Halbzeit zwei dauerte es sieben Minuten, bis die Gäste das erste Feldtor (14:15 /37.) erzielten. Ab der 46. Minute konnten sie sich dann wieder absetzen und führten in der 54. Minute durch den Treffer von Steven Just sogar mit 5 Toren (19:24), weil der HBV zu passiv verteidigte. Zudem brachte Torhüter Damian Kowalczyk mit seiner Meckerei gegen die Entscheidungen der Unparteiischen sein Team in rückwärtsgewandte Notlagen, die der Gast in Überzahl im Angriff clever nutzte und seine ganze Kampfkraft in die Waagschale warf. Somit war die Entscheidung gefallen.

Aufstellung:

HG 85 Köthen: Christian Kanzler, Leonhard Serfas; Lukas Alter, Tom Groll, Jakob Hensen 4, Chris Hoffmann 1, Steven Just 3, Robert Kreller 2, Lukas Krug, 11 Martin Lux, Stefan Luther 7/2, Rene Uelsmann

HBV Jena: Damian Kowalczyk, N. Schabran; T. Haugk, Malte Hansemann 6, Marcel Popa 1, Kevin Elsässer 3, Patrik Pristas 4/3, Florian Folger 5, Florian Dejmek, Sebastian Triller 4, Tobias Grau, Marcin Kijowski 1, N. Nasgowitz

Siebenmeter:

HG 85 Köthen 3/2 - HBV Jena 5/4

Zeitstrafen:

HG 85 Köthen 7 - HBV Jena 5

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