HG 85 Koethen e.V.


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  • 19:1 – HSV bleibt ungeschlagen

    Geschrieben am von Achim

    Im Spitzenspiel des zehnten Spieltages der Mitteldeutschen Oberliga hat am Sonntagabend der HSV Bad Blankenburg einen wichtigen Sieg einfahren können: Vor überragender Kulisse und in einer streckenweise emotional geführten – aber jederzeit hochklassigen – Partie, gelang den Jungs von HSV Trainer Frank Ihl ein 36:34 Sieg gegen den direkten Konkurrenten um die Tabellenspitze, die HG 85 Köthen. Damit setzten sich die Kurstädter, weiterhin ungeschlagen, an die Tabellenspitze und unterstrichen ihre Ambitionen, bis zum Ende der Halbserie 25:1 Punkte zu verbuchen.

     

    Die zahlreich anwesenden Zuschauer in der GutsMuths-Sporthalle sahen einen rasanten Spielauftakt. Bereits nach sechs gespielten Minuten waren acht Tore gefallen, vier auf jeder Seite. Dabei legten die Gäste aus Köthen immer wieder vor und nutzen die Fehler der etwas nervös wirkenden HSV Offensive konsequent aus. Einmal mehr war es Tobias Jahr im Tor der Bad Blankenburger, der seine Mannschaft im Spiel hielt und eine deutlichere Führung der HG verhinderte. In der siebenten Minute dann netzte Ivo Havel zur erstmaligen Führung für die Gastgeber an diesem Abend ein (5:4). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren es allein die technischen Fehler des HSV, die die Gäste aus Köthen im Spiel hielten. Bis zur 16. Spielminute gelang es den Kurstädtern zwei Mal, eine 2 Tore Führung herauszuspielen; die dann aber immer wieder aus der Hand gegeben wurde. Zwischen der 17. und 23. Minute aber gelang aber auch der Offensivabteilung der Gäste nicht ein Treffer. Der HSV nutze diese Schwächephase nun aus, ging durch einen erneuten Treffer Ivo Havels mit 14:10 in Führung und veranlasste sogleich HG Trainer Ralf Stojan zum Zücken des grünen TimeOut Kartons. Der aber konnte seiner Mannschaft weder zum Offensivdrang des HSV noch zur eigenen Abschlussschwäche etwas mitgeben. Erst fünf Minuten vor der Halbzeitpause gelang den Köthenern nach acht torlosen Minuten der erste Anschlusstreffer (16:11, 25. Minute). Zum Ende der ersten 30 Minuten hielt nicht nur Tobias Jahn seinen ersten 7 Meter an diesem Abend, sondern Paul Weyhrauch verwandelte im Gegenzug einen ebenfalls zugesprochenen 7-Meter zum 19:12 Halbzeitstand.

     

    Unmittelbar nach Wiederanpfiff erhöhte Felix Menge mit dem ersten HSV Angriff in Halbzeit Zwei auf 20:12. Diesen acht Tore Vorsprung vermochten die Gastgeber im weiteren Verlauf allerdings weder zu verwalten noch auszubauen. Martin Lux erwies zudem in der 36. Minute mit einem groben Foul gegen Ivo Havel seiner ohnehin mit nur acht Feldspielern (plus 2 Torhüter) angereisten Mannschaft einen Bärendienst– in Folge dessen er frühzeitig zum Duschen geschickt wurde (rote Karte) – dennoch konnten die Kurstädter daraus aber kein Kapital schlagen. In Unterzahl verkürzten die nun aufopferungsvoll kämpfenden HG’ler sogar auf fünf Tore (23:18, 37. Minute) und nutzen erneut die Fehler im Spielaufbau des HSV durch konsequentes Konterspiel aus. Überdies wirkte der HSV in dieser Spielphase ideenlos und steif in der Offensive. Eine viertel Stunde vor Spielende gelang es den Köthenern gar, bis auf drei Treffer wieder an den HSV heran zu rücken (27:24). Die Unparteiischen Rudolph / Scholz verliehen dem Spiel nun nochmal eine scharfe Note, da sie sowohl für Jurij Petko als auch Radoslav Miler eine zwei Minuten Pause verordneten. Dieses doppelte Unterzahlspiel beflügelte offenbar die auf dem Spielfeld verbleibenden HSV Akteure. Paul Weyhrauch und Donatas Puikis wurden in dieser Phase geschickt zum erfolgreichen Abschluss freigespielt, so dass das Unterzahlspiel ohne ein weiteres Heranrücken der Köthener ablief (30:26, 50. Minute). In den verbleibenden Schlussminuten aber ließ der HSV weitere acht Treffer zu, während im Gegenzug nur sechs Treffer markiert werden konnten. Der überzeugende und in allen Phasen verdiente Sieg des HSV behält damit den leicht herben Abgang, „nur“ zwei Tore im direkten Vergleich gegen die HG 85 Köthen gut gemacht zu haben. HSV Trainer Ihl bekannte aber im anschließenden Trainergespräch: „Wir sind glücklich, hier die zwei Punkte eingefahren zu haben“.

    Für den HSV Bad Blankeburg spielten: Tobias Jahn, Felix Herholc, Igor Ardan (2), Erik Merkel, Radoslav Miler (5), Jurij Petko (6), Paul Weyhrauch (12/5), Donatas Puikis (3), Robert Römermann, Florian Schulze, Ivo Havel (5), Michal Mrozek, Felix Menge (3), Martin Hanl

    Quelle: Homepage HSV Bad Blankenburg


  • Showdown unter dem Greifenstein

    Geschrieben am von Achim

    Erst nach dem zehnten Spieltag werden wir einen unverklärten Blick auf die Tabelle haben.” gab sich Frank Ihl in der Pressekonferenz des ersten Spieltages vor gut 2 Monaten prophetisch. Der HSV Chef-Trainer sollte damit Recht behalten. Am kommenden Sonntag, dem besagten, zehnten Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga, kommt es zum Topspiel der Mitteldeutschen Oberliga und zweifelsohne zu einem der sportlichen Höhepunkte des Jahres in der Kurstadt: Um 16:00 Uhr empfängt der Tabellenzweite, HSV Bad Blankenburg, den aktuellen Spitzenreiter der Liga, die HG 85 Köthen in der Guts Muths-Sporthalle Bad Blankenburg. Beide Mannschaften führen die Tabelle ungeschlagen mit 17:01 Punkten an; lediglich die hauchdünne Tordifferenz von vier Treffern trennen beide Teams. Mit 280 geworfenen Toren stellen die Thüringer damit den stärksten Angriff, die Sachsen-Anhaltiner mit bisher nur 210 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga. Die Gäste aus Köthen bewahrten in den vergangenen neun Spielen ebenso eine weiße Weste wie der HSV und ließen lediglich beim besten Aufsteiger der Liga – dem LHV Hoyerswerda – einen Auswärtspunkt liegen.

     

    Als Drittliga-Absteiger wurde und wird die HG berechtigter Weise als Top-Favorit für den Staffelgesamtsieg gehandelt. Allerdings schienen noch Mitte Juli dieses Jahres für die aktuelle Saison die Segel nicht so recht in den Wind gesetzt. Trainer und HG Urgestein Heinz Prokop hatte seine Laufbahn beendet, ein Nachfolger war noch nicht in Sicht. Mit Prokop verließen zudem insgesamt neun Spieler den Verein und Verträge für neue Akteure waren noch nicht unter Dach und Fach: “Ich mache mir da keine Sorgen. Das Gerüst der Mannschaft steht. Und auch die Trainerfrage wird bald geklärt sein.” sagte Prokop damals noch “Auch wenn ich nicht glaube, dass man gleich um den direkten Wiederaufstieg spielen kann.” Wie vorausgesagt gelangen den Köthenern dann die notwendigen Neuverpflichtungen: Andreas Dominikovic, Maik Mischek, Denny Friedl und Robin John zogen das HG Trikot über – zudem konnte ein Zweitspielrecht für die DhfK Spieler Lukas Binder und Martin Müller vereinbart werden.

     

    sch st boAuch die Trainerfrage wurde alsbald geklärt: Mit Ralf Stojan als Spielertrainer und Mario Schellbach wurde gewissermaßen HG intern das Amt mit einer Doppelspitze besetzt und gleichzeitig den beiden unerfahrenen Trainern die gewaltige Herausforderung angetragen, die insgesamt acht Neuzugänge in die verbliebene Mannschaft zu intergieren. Sicher sah Prokop die damit verbundenen Anstrengungen und Risiken einer solchen Mamutaufgabe voraus; dennoch sollte er mit seiner letzten These – bisher zumindest – falsch liegen: Denn insbesondere am letzten Wochenende, im Spiel gegen die HSG Freiberg, wischten die Köthener jeden bis dahin noch bestehenden Zweifel beiseite, nicht für den Staffelsieg und damit den direkten Aufstieg in Frage zu kommen. Mit einem überzeugenden 36:23 Heimsieg demontierten sie geradezu den Tabellenvierten aus Freiberg. Insbesondere die erstmals gemeinsam im Anfangskader aufgelaufenen Leipziger Lukas Binder und Martin Müller drückten der Partie Ihren Stempel auf und trugen mit insgesamt 16 Treffern zum Endergebnis bei. Stojan und Schellbach haben also bisher ganze Arbeit geleistet und die Mannschaft der HG 85 Köthen auf den Punkt vorbereitet und eingestellt.

     

    Pünktlich zum Spitzenspiel kann auch HSV Trainer Frank Ihl am kommenden Sonntag erstmals wieder auf seinen vollen Kader zurückgreifen. Kapitän Igor Ardan hat seinen Muskelfaserriss gut auskuriert und bewies bereits am vergangenen Sonntag, dass er sich auf bestem Wege zu alter Form befindet. Zudem wird auch Donatas Puikis nach seiner Sperre ebenfalls wieder aktiv ins Geschehen eingreifen können. Für Puikis ist das Spiel auch zugleich ein Wiedersehen früherer Sportfreunde, spielte er doch vor seinem Engagement in Bad Blankenburg zwei Jahre lang im Dress der Köthener. Auch personell sind die Weichen also für die Rückeroberung der Tabellenspitze am Sonntag gestellt.

     

    Das HSV Catering-Team versorgt ab 15:00 Uhr alle Gäste – wie gewohnt – mit Kaffee und Kuchen, Brötchen, Getränken und Thüringer Spezialitäten vom Holzkohlegrill. Alle Fans, Handballbegeisterten und interessierten Zuschauern sind am Sonntag recht herzlich eingeladen, die Mannschaft des HSV Bad Blankenburg tatkräftig zu unterstützen. Aufgrund eines erwartet hohen Zuschauerinteresses empfiehlt der HSV ein frühzeitiges Eintreffen in der GutsMuths-Sportalle der Landessportschule.

    Quelle: Homepage HSV Bad Blankenburg


  • Absteiger Köthen deklassiert die HSG Freiberg

    Geschrieben am von Achim

     

    Mit der Außenseiterrolle ging es am Samstag für die HSG-Männer nach Köthen zum Drittligaabsteiger. Kampflos sollten die Punkte nicht dort gelassen werden und so machten vor allem auch die jüngsten Freiberger Ergebnisse Mut um auf eine Überraschung zu hoffen. Ein Hoffnungsfünkchen erstickte allerdings bereits vor dem Spiel, als Martin Kovar wegen eines Muskelproblems sicherheitshalber auf den Einsatz definitiv verzichten musste. So waren also neben dem erstmaligen Fehlen von Erik Schönberg auch noch der bisher immer besser ins Spiel gefundene Neuzugang Kovar zu ersetzen.

     

    Beim Aufeinandertreffen der bislang besten beiden Abwehrreihen hatten die Gastgeber von Beginn an die Nase vorn. Die HSG-Defensive versäumte es die Vorgaben der Trainer umzusetzen und so zog Andreas Tietze beim Stand von 6:4 in der 11. Spielminute die Grüne Karte. Dennoch gelang den Hausherren danach im achten Angriff Treffer Nummer Sieben. Mit drei Toren in Folge konnte die HSG jedoch Mitte der ersten Halbzeit zum 7:7 ausgleichen, ehe die Köthener wieder davon zogen (11:7 / Min.). Vor allem die beiden DHfK-Spieler, die mit Zweitspielrecht erstmals bei der HG 85 eingesetzt wurden, trafen nach Belieben in allen Situationen. Auch der sonst so erfolgreiche Torhüterwechsel brachte für die HSG keine entscheidenden Akzente. Der Halbzeitrückstand (15:10) erschien so schon als kaum noch kompensierbar.

    Und so fügte sich die zweite Spielhälfte auch nahtlos an die Erste an. Die Köthener trafen weiter aus allen Positionen und bei der HSG schwand nach guten Aktionen auch noch einige Male das Trefferglück. Beim Stand von 22:14 erneut zeitig die Freiberger Auszeit (39. Min.). In der Folge zeigte weder die Umstellung der Abwehr, noch wiederholte Torwartwechsel eine entscheidende Verbesserung. Das Spiel war längst verloren, so dass es fortan nur noch darum ging sich nicht aufzugeben. Es wurde weiter um jedes Tor gekämpft und alles versucht, die Klatsche so gut es ging im Rahmen zu lassen. Ob das gelang, möge beim Endstand von 36:23 jeder für sich selbst bewerten.

    Fazit: Wir haben in Köthen verloren. Das war zu befürchten und ist nicht unerwartet. Wir haben unter unserem Möglichkeiten gespielt und sehr hoch verloren, das ist schade. Aber unterm Strich sind es trotzdem nur zwei Minuszähler wie bei jeder anderen Niederlage. Mit 13:5 Punkten stehen wir nach 9 Spieltagen gut im oberen Tabellendrittel und nun muss geschaut werden, was bis nächste Woche gegen Elbflorenz anders gemacht werden muss und kann.

    Text: Jörg Kalinke

    Statistik:

    HSG: Marek, Vogel; Tancos, Dietzmann, Kotesovec (1), Vit (7/4), Lange (3), Einenkel, Steinfeld (4), Schettler (3), Schulz (4), Randt, Schoen (1)

    Zeitstrafen: HSG 12 Min. ; HG 14 Min.

    Siebenmeter: HSG 4/4 ; HG 6/6

    Schiedsrichter: Jäger / Thomas (SV Koweg Görlitz/HCS Neustadt-Sebnitz)

    Zuschauer : ca.440

    Quelle: Homepage HSG Freiberg (Autor Jörg Kalinke)


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    12.05.2012, 19:00 Uhr
    SV Hermsdorf
     30  20 
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    1 / 0 / 1 (S/U/N)
    • 12.05.2012
      20:30 (a)
    • 09.12.2011
      32:23 (h)
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