HG 85 Koethen e.V.


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  • Das Spiel aus der Sicht vom HC Elbflorenz Dresden

    Geschrieben am von Achim

    HC Elbflorenz siegt erneut auswärts – Sieg im Spitzenspiel

    Zwei Sachen waren vor dem Spiel in Köthen klar, die Partie 2. gegen 3. hatte Spitzenspielcharakter und der Verlierer der Begegnung lässt zwei wichtige Punkte im Kampf um die Medaillenplätze liegen. Das Spiel hatte also eine gewisse Wichtigkeit.

    Bei dieser wichtigen Begegnung brauchte der HC anfangs um ins Spiel zu kommen. Nach 7 Minuten erzielten die Dresdner durch Vladan Kovanovic das erste Tor zum 2:1. Bis dahin hatten beide Mannschaften schon jeweils eine Zeitstrafe kassiert. Nach dem ersten Treffer ging es Berg auf, auch nach roter Karte für Philipp Grießbach in der 22. Minute, konnte der Vorsprung auf die Köthener bis zum 15:9 in der 27. Minute ausgebaut werden. Überhaupt gab der HC ab der 20. Min. die Führung nicht mehr ab. Die Akzente setzte beim HC in der 1. HZ durch eine starke Leistung im Angriff vor allem Vladan Kovanovic. Der HC vergab in den letzten 3 Minuten der Halbzeit die Chance die klare Führung mit in die Kabine zu nehmen. Dazu kassierte man gleichzeitig mit dem Pausenpfiff eine weitere Zeitstrafe. Insgesamt hatte der HC in der 1. HZ weitestgehend gut agiert.

    Besonders in der 2. Halbzeit musste das Spiel öfters unterbrochen werden. Es wurde sehr oft gewischt und weitere der insgesamt 16 Zeitstrafen kamen auf beide Mannschaften zu. Die HCler standen in der 32. Min. nur noch zu viert auf dem Feld und trafen doch. Vorher hatte Keeper Jan Resimius den Köthenern einen Siebenmeter und eine weiter hundertprozentige Chance abgekauft. Obwohl der HC in der 2. Halbzeit nicht an das Niveau der ersten heran kam, wurde besonders in den wichtigen Phasen von den Spielern alles richtig gemacht. Vor allem Mario Scholz in der Abwehr und Jan Resimius im Tor überzeugten durch ihre guten Leistungen. Ein treffsicherer Sebastian Geyer auf Außen und Lars Lumpe vom Siebenmeterpunkt sowie wichtige Treffer von Kreisspieler Erik Schaarschmidt machten auf das Spiel den Deckel drauf. Somit schafften es die Gastgeber nicht mehr den Rückstand auf die Dresdener aufzuholen und der HC konnte mit einem verdienten Sieg von 26:22 nach Hause fahren.

    Nach dem Spiel feierten die Dresdner ausgelassen und ausgiebig den Sieg. Ein Sieg der verdient an den HC ging. Die Dresdner führten 45. Minuten das Spiel an und blieben auch in brenzligen Situationen ruhiger als der Gegner. Insgesamt fehlten der HG an diesem Tag oft die Mittel um die Abwehr der Dresdner zu knacken.

    Die Dresdner danken ihren Fans für ihre getrommelte Unterstützung. Das war großartig und ganz wichtig!!! Insgesamt herrschte bei der HG eine gute Atmosphäre, welche sich nach dem Spiel in angenehmen Gesprächen mit dem Köthener Publikum verdeutlichte.

    Quelle:Homepage HC Elbflorenz Dresden


  • Keine leichten Tore

    Geschrieben am von Achim

     

    VON Marcus Bräuer
    Denny Friedl (am Ball)

    Denny Friedl (am Ball) wird am Durchstoß gehindert. Kein seltenes Bild am Samstagabend zwischen der HG 85 Köthen und dem HCE Dresden. (FOTO: HEIKO REBSCH)
    Köthen/MZ. Richtig Lust zu reden hatte am Samstagabend keiner bei der HG 85 Köthen. Niedergeschlagenheit machte sich breit. Auch das zweite Spitzenspiel ging verloren. Nach der Niederlage vor zwei Wochen in Bad Blankenburg musste die HG nun also auch die erste Heimniederlage einstecken. 22:26 war der Endstand gegen den HC Elbflorenz Dresden. Durch den Sieg Bad Blankenburgs in Halle beträgt der Rückstand auf den Aufstiegsplatz nun vier Punkte.

    Die Niederlage ging in Ordnung. Auch aus dem Köthener Lager hörte man nichts Gegenteiliges. Doch trotz der nicht vorhandenen Gefahr aus dem Rückraum – Andreas Dominikovic (Visum) und Martin Müller (Nasenbeinbruch) standen nicht zur Verfügung – wäre ein Sieg möglich gewesen. “Wir haben zu viele freie Würfe weggelassen”, fasste Köthens Kapitän René Uelsmann kurz und knapp zusammen, was den Ausschlag für den Spielausgang gab. Uelsmann selbst, aber auch Robert Kreller, Denny Friedl und Lukas Binder ließen einige aussichtsreiche Trefferchancen aus. Den großen Unterschied machte aber vor allem Jan Resimius aus. Der Dresdener Torwart, der auf zahlreiche Zweit- und Drittligaeinsätze zurückblicken kann, kaufte den Köthenern mehrmals den Schneid ab. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit hielt er zunächst einen Siebenmeter von Friedl. Der Abpraller landete bei Uelsmann, der nach einem Doppelpass frei zum Wurf kam, aber am stark reagierenden Schlussmann scheiterte (32.). Kurz darauf vergab Kreller völlig frei auf rechts Außen (33.). Drei Minuten später vergab Uelsmann, nachdem er sich den Ball selbst in der Verteidigung erkämpft hatte, die nächste Hundertprozentige.

    Je länger die Partie dauerte, umso größer wurde der Resepkt der HG-Spieler vor Resimius. Der wollte sich im Nachhinein nicht als “Matchwinner”, als Mann des Spiels, bezeichnen lassen. “Ich habe sicherlich ein paar Bälle gehalten, aber Köthen hat auch einige neben das Tor gesetzt”, sagte Resimius. Holger Winselmann war hochzufrieden mit seinem Torwart. “Jan hat ein überragendes Spiel gemacht. Dafür haben wir ihn verpflichtet”, sagte der Dresdener Trainer.

    Unzufrieden war Winselmann aber mit der Leistung seiner Feldspieler. Ihm missfiel, dass seine Mannschaft das Spiel nicht früher entschied. In der 55. Minute führte Dresden nur mit einem Tor (22:21). “Ich hätte mir gewünscht, dass wir unsere spielerische Dominanz besser nutzen. Aber wir haben es zu lange spannend gemacht. Das ist nicht mein Anspruch, den ich an die Mannschaft habe”, kritisierte Winselmann sein Team. Die Erleichterung über den Sieg stand ihm auch deshalb ins Gesicht geschrieben. Erleichterung suchte man bei der HG 85 Köthen indes vergebens. Offensichtlich war, dass die Mannschaft für jedes Tor hart arbeiten musste. “Es fehlen die leichten Tore aus dem Rückraum”, hatte Trainer Mario Schellbach als größtes Problem ausgemacht. Zeitweise standen mit Friedl, Binder und Robin John, der am Samstag 18 Jahre alt wurde, drei gelernte Außenspieler in der Rückraumreihe. Die Personalsituation wird sich auch in den letzten Spielen in diesem Jahr wohl nicht entspannen. Dennoch gibt sich das Trainerduo kämpferisch. “Wir müssen die beiden Spiele gewinnen”, sagte Schellbach. Und Ralf Stojan fügte in der Pressekonferenz an: “Der Aufstieg ist noch nicht entschieden.” Seit Samstag aber in einige Ferne geerückt

    Quelle :MZ


  • 19:1 – HSV bleibt ungeschlagen

    Geschrieben am von Achim

    Im Spitzenspiel des zehnten Spieltages der Mitteldeutschen Oberliga hat am Sonntagabend der HSV Bad Blankenburg einen wichtigen Sieg einfahren können: Vor überragender Kulisse und in einer streckenweise emotional geführten – aber jederzeit hochklassigen – Partie, gelang den Jungs von HSV Trainer Frank Ihl ein 36:34 Sieg gegen den direkten Konkurrenten um die Tabellenspitze, die HG 85 Köthen. Damit setzten sich die Kurstädter, weiterhin ungeschlagen, an die Tabellenspitze und unterstrichen ihre Ambitionen, bis zum Ende der Halbserie 25:1 Punkte zu verbuchen.

     

    Die zahlreich anwesenden Zuschauer in der GutsMuths-Sporthalle sahen einen rasanten Spielauftakt. Bereits nach sechs gespielten Minuten waren acht Tore gefallen, vier auf jeder Seite. Dabei legten die Gäste aus Köthen immer wieder vor und nutzen die Fehler der etwas nervös wirkenden HSV Offensive konsequent aus. Einmal mehr war es Tobias Jahr im Tor der Bad Blankenburger, der seine Mannschaft im Spiel hielt und eine deutlichere Führung der HG verhinderte. In der siebenten Minute dann netzte Ivo Havel zur erstmaligen Führung für die Gastgeber an diesem Abend ein (5:4). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren es allein die technischen Fehler des HSV, die die Gäste aus Köthen im Spiel hielten. Bis zur 16. Spielminute gelang es den Kurstädtern zwei Mal, eine 2 Tore Führung herauszuspielen; die dann aber immer wieder aus der Hand gegeben wurde. Zwischen der 17. und 23. Minute aber gelang aber auch der Offensivabteilung der Gäste nicht ein Treffer. Der HSV nutze diese Schwächephase nun aus, ging durch einen erneuten Treffer Ivo Havels mit 14:10 in Führung und veranlasste sogleich HG Trainer Ralf Stojan zum Zücken des grünen TimeOut Kartons. Der aber konnte seiner Mannschaft weder zum Offensivdrang des HSV noch zur eigenen Abschlussschwäche etwas mitgeben. Erst fünf Minuten vor der Halbzeitpause gelang den Köthenern nach acht torlosen Minuten der erste Anschlusstreffer (16:11, 25. Minute). Zum Ende der ersten 30 Minuten hielt nicht nur Tobias Jahn seinen ersten 7 Meter an diesem Abend, sondern Paul Weyhrauch verwandelte im Gegenzug einen ebenfalls zugesprochenen 7-Meter zum 19:12 Halbzeitstand.

     

    Unmittelbar nach Wiederanpfiff erhöhte Felix Menge mit dem ersten HSV Angriff in Halbzeit Zwei auf 20:12. Diesen acht Tore Vorsprung vermochten die Gastgeber im weiteren Verlauf allerdings weder zu verwalten noch auszubauen. Martin Lux erwies zudem in der 36. Minute mit einem groben Foul gegen Ivo Havel seiner ohnehin mit nur acht Feldspielern (plus 2 Torhüter) angereisten Mannschaft einen Bärendienst– in Folge dessen er frühzeitig zum Duschen geschickt wurde (rote Karte) – dennoch konnten die Kurstädter daraus aber kein Kapital schlagen. In Unterzahl verkürzten die nun aufopferungsvoll kämpfenden HG’ler sogar auf fünf Tore (23:18, 37. Minute) und nutzen erneut die Fehler im Spielaufbau des HSV durch konsequentes Konterspiel aus. Überdies wirkte der HSV in dieser Spielphase ideenlos und steif in der Offensive. Eine viertel Stunde vor Spielende gelang es den Köthenern gar, bis auf drei Treffer wieder an den HSV heran zu rücken (27:24). Die Unparteiischen Rudolph / Scholz verliehen dem Spiel nun nochmal eine scharfe Note, da sie sowohl für Jurij Petko als auch Radoslav Miler eine zwei Minuten Pause verordneten. Dieses doppelte Unterzahlspiel beflügelte offenbar die auf dem Spielfeld verbleibenden HSV Akteure. Paul Weyhrauch und Donatas Puikis wurden in dieser Phase geschickt zum erfolgreichen Abschluss freigespielt, so dass das Unterzahlspiel ohne ein weiteres Heranrücken der Köthener ablief (30:26, 50. Minute). In den verbleibenden Schlussminuten aber ließ der HSV weitere acht Treffer zu, während im Gegenzug nur sechs Treffer markiert werden konnten. Der überzeugende und in allen Phasen verdiente Sieg des HSV behält damit den leicht herben Abgang, „nur“ zwei Tore im direkten Vergleich gegen die HG 85 Köthen gut gemacht zu haben. HSV Trainer Ihl bekannte aber im anschließenden Trainergespräch: „Wir sind glücklich, hier die zwei Punkte eingefahren zu haben“.

    Für den HSV Bad Blankeburg spielten: Tobias Jahn, Felix Herholc, Igor Ardan (2), Erik Merkel, Radoslav Miler (5), Jurij Petko (6), Paul Weyhrauch (12/5), Donatas Puikis (3), Robert Römermann, Florian Schulze, Ivo Havel (5), Michal Mrozek, Felix Menge (3), Martin Hanl

    Quelle: Homepage HSV Bad Blankenburg



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  • Nächstes Spiel
    03.03.2012, 16:30 Uhr
    HV Rot-Weiß Staßfurt
        
    HG 85 Köthen
    Spiele gegeneinander:
    1 / 0 / 0 (S/U/N)
    • 14.10.2011
      30:21 (h)
    Vorheriges Spiel
    18.02.2012, 19:00 Uhr
    HG 85 Köthen
    28 : 23
    LHV Hoyerswerda
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